Laufgedanken: Happy New Year 2017

365 neue Tage,
365 neue Chancen,
365 neue Möglichkeiten
365 neue Taten,
365 beste Wünsche
– Lasst es krachen –

Heute möchte auch ich die Chance nicht verpassen, die besten Leser der Welt in ein frohes und erfolgreiches Jahr 2017 zu schicken!

Inspiriert vom Neujahrespost der lieben Din nehme ich ihre Einladung zu einem Jahr voller Entdeckungen gerne an. In diesem Jahr möchte ich wissen, was in mir steckt, was ich wirklich alles schaffen kann. Und weil jeder gute Vorsatz auch immer ein festes Ziel braucht, habe ich es direkt fest gemacht:

Ich werde 2017 meinen dritten Marathon laufen. Mit Erfolg und vor allem mit sehr viel Freude – getreu meinem Lieblingsmotto #runhappy.

Der Weg wird lang und bestimmt nicht immer einfach. Dafür werde auch ich lernen müssen, mir selbst zu vertrauen und für dieses Vertrauen den Mut aufzubringen. Ich werde auf dem Weg nicht alleine sein, ich habe eine tolle Freundin an meiner Seite, die auch den Marathon mit mir bestreiten wird, die geliebten Mutmacher und auch eine professionelle Vorbereitung die mich hoffentlich immer das Gleichgewicht finden lässt. Ich darf auch in diesem Jahr wieder ein Teil des Promoteams Run of Colours sein und freue mich auf viele Läufe im neuen Shirt 🙂

Ziemlich schnell drängten sich dann die typischen Fragen auf, die auch Eddy gerade in seiner Blogparade gestellt hat:

Warum laufe ich bzw. Warum tue ich mir das (schon wieder) freiwillig an?

Warum ich laufe, bzw. Triathlon mit so viel Leidenschaft bestreite, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Es ist die ultimative Freiheit und für mich immer der Weg zu mir selbst. Neben dem stressigen Job und meinem Studium hält es mich im Gleichgewicht. Ich bin ausgeglichen und tanke unglaublich viel Energie.

Der Mythos Marathon lässt mich darüber hinaus einfach nicht los und schon seit ein paar Wochen habe ich einfach das Gefühl, dass ich wieder bereit bin. Ich habe mein Trauma aus Düsseldorf überwunden, aus meinen Fehlern gelernt und freue mich wahnsinnig auf diese Herausforderung!

Seit wann laufe ich?

Meine Laufkarriere begann 2012 eher aus der Not heraus. Ich konnte mir vorher niemals vorstellen, dass Laufen in irgend einer Weise Spaß machen könnte. Ein Jobwechsel machte es mir aber unmöglich, die geliebten Kurse in meinem Fitnessstudio zu besuchen. Aus Angst vor dem Zunehmen brauchte ich also einen Sport, den ich immer und überall dazwischen schieben konnte. So war eine neue Läuferin geboren und mit der Zeit kam dann auch die Entspannung und der Spaß am Laufen. Meine ersten Laufversuche könnt ihr übrigens hier nachlesen 🙂

Was sind meine persönlichen Rekorde?

Meine schnellsten Zeiten sind natürlich relativ schnell zusammen geschrieben:

5km : 26:17min (2016)
10km: 57:46min (2016)
Halbmarathon: 2:09:15h (2014)
Marathon: 5:17:22h (2014)

Ich bin ein Schneckchen – und das ist auch gut so.
Trotzdem habe ich nun natürlich den Anspruch an mich selbst, mich zu verbessern und anhand dieser Grundlage an meine persönliche Grenzen zu gehen und das beste aus mir heraus zu holen. Im Profisport nennt man das, soweit ich weiß, austrainieren :D.

Ich hoffe dass ich, unter Beachtung meiner persönlichen Voraussetzungen, einen Marathon hinter mich bringen kann, der mir immer in guter Erinnerung bleibt und auf den ich gerne zurück blicke.

Was ist mein allerschönstes Lauf-Erlebnis?

Es ist schwer, das allerschönste Lauf-Erlebnis fest zu machen. Ich durfte in den letzten Jahren so viele tolle Erfahrungen machen. Diese waren oft sehr unterschiedlich, aber immer einzigartig und unglaublich schön. Hier gibt es nun also eine nicht abschließende Aufzählung:

Wenn ihr auch Interesse habt, einen Beitrag zu der Blogparade zu schreiben, findet ihr hier alle Informationen 🙂

Der 29.10.2017 wird mein Tag und ich werde mit einem Lächeln und bestimmt auch mit Freudentränen in die Festhalle einlaufen! Ich freue mich sehr, wenn ihr mich auf dem langen Weg dorthin begleitet 🙂

Habt ihr auch gute Vorsätze und neue Ziele für 2017 ins Auge gefasst?