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Off-Topic: Freitags in der faulen Kobra

F├╝r mich war es, neben dem Laufen, mal wieder an der Zeit die Seele ein bisschen baumeln zu lassen und ein gutes Buch zu Lesen ­čÖé Schlie├člich habe ich mich bei BlogDeinBuch f├╝r den neuen Roman von Stefan Nink „Freitags in der faulen Kobra“ aus dem Randomhouse Verlag entschieden, welches ihr hier bestellen k├Ânnt ­čÖé 

Wodrum gehts?

Die Freunde Siebeneisen und Wipperf├╝hrt sind zu Beginn der Geschichte am Ende einer langen Reise angekommen. Nachdem sie alle Erben des „O’Shady“ ausfindig gemacht haben, genie├čen sie die letzten Tage in der letzten Station im Palast von Joompla in Indien.
Kurz vor der geplanten Abreise wird im Palast eingebrochen und das letzte verbliebene Teil der Ganesha-Statue, die dem Maharadscha und damit dem Palast Gl├╝ck bringen soll, wird gestohlen. Wenn die falschen Leute alle Teile der Staue finden und sie wieder zusammen setzten, wird dem Palast nur noch schlechtes widerfahren – das darf nat├╝rlich nicht passieren.
Wipperf├╝hrt verspricht also dem Maharadscha bei der Suche nach den anderen Statuenteile behilflich zu sein – bricht sich aber leider das Stei├čbein, sodass die eigentliche Suche an Siebeneisen h├Ąngen bleibt.
Dieser reist nun, zusammen mit seiner Freundin Lawn, die ├╝ber ├╝bernat├╝rliche Wahrnehmungsf├Ąhigkeiten verf├╝gt, quer durch die Welt. Niemand geringerer als der gro├če James Cook hat die verschiedenen Teile auf seiner dritten Reise auf der ganzen Welt versteckt und f├╝r Siebeneisen und Lwan beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

So lie├čt es sich

Stefan Nink nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den sch├Ânsten Flecken der Erde. W├Ąhrend Wipperf├╝hrt vom Teehause „Zur faulen Kobra“ die ganze Reise eher schlecht als recht organisiert, fliegt Siebeneisen um die Welt. Die beschriebene Tollpatschigkeit ist dabei sehr am├╝sant und ich pers├Ânlich kann mich in den Ungl├╝cksraben sehr gut hineinversetzen.
Die Schaupl├Ątze sind dabei sehr sch├Ân gew├Ąhlt und neben einer sehr lebhaften Beschreibung erf├Ąhrt der Leser, ganz nebenbei, auch noch eine ganze Menge ├╝ber James Cook und seine Reise ├╝ber die Weltmeere.
Nat├╝rlich geht auf der Reise alles schief, was nur schief gehen kann. Der Perspektivenwechsel zwischen den Briefen Cooks (bzw. seiner Mannschaft), der faulen Kobra und Siebeneisen ist sehr abwechslungsreich und interessant. Ich pers├Ânlich w├╝nsche mir von einem Buch allerdings, dass auch mal etwas gut geht und durch die st├Ąndigen Missgeschicke musste ich ab und zu doch eine Lesepause einlegen. Der Charakter von „Wipperf├╝hrt“ erf├╝llt als nerviger Besserwisser voll und ganz seinen Zweck und manchmal h├Ątte ich ihn pers├Ânlich gerne in die Schranken gewiesen ­čśÇ  An anderen Stellen hingegen flogen die Seiten nur so an mir vorbei und ich konnte in der Geschichte versinken. Der Im Teehaus „Zur faulen Kobra“ trifft man desweiteren noch auf eine rockige Schlagne, einen resignierten Babaji und viele der heiligen K├╝he ­čÖé
Ich denke das Buch ist genau die richtige Urlaubs-Lekt├╝re. Es l├Ąsst sich sehr gut und fl├╝ssig lesen. Bei mir hat es auch meine Reiselust zu den sch├Ânsten Orten der Welt wieder geweckt und nun h├Ątte ich sofort Lust, mich ebenfalls auf die Suche nach den verschollenen Teilen der Ganesha-Staue aus dem Palast in Joompla zu machen ­čÖé

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