Laufgedanken: Why we tri

„Believe in yourself and all that you are. Know that there is something inside you that is greater than any obstacle“ – Christian D. Larson

„Was du da machst, könnte ich niemals!“ – „Warum tut man sich sowas freiwillig an und zahlt auch noch Geld dafür?“ – Diese, und ähnliche Aussagen, höre ich öfter, wenn ich von meiner großen Leidenschaft berichte.  Die Frage nach dem „Warum?“ ließ mich irgendwie nicht mehr los – nun habe ich versucht eine Antwort zu finden:

Ich bin Triathletin. Ich schwimme, ich radle, ich laufe, ich mache Yoga und Stabi-Training. Alles, naja fast alles, was ich tue, tue ich mit Leidenschaft. Jede Disziplin hat dabei ihren eigenen Reiz. Aber was ist es, was mich antreibt, mir immer wieder die nötige Motivation gibt um meinen Schweinehund zu besiegen?

Während der wöchentlichen Schwimmkilometer habe ich die Gelegenheit, ganz bei mir zu sein. Es gibt dann nur mich, meine Gedanken, das Wasser und eben das Schwimmen. Ich genieße die Ruhe. Beim Radfahren genieße ich die Freiheit, wenn mir der Wind um die Nase weht. Dabei macht es nicht mal einen Unterschied, ob ich alleine oder mit meiner liebsten Trainingsgruppe oder Partner unterwegs bin. Beim Laufen ist es die Zeit mit guten Freunden, die ich so sehr genieße auf der einen Seite und die Gelegenheit meinen Gedanken hinterher zu hängen wenn ich alleine bin auf der anderen. Yoga und das Stabi-Training verlangen mir meist alles ab, aber das Gefühl der müden Muskeln ist einfach unbezahlbar. In Wettkämpfen wachse ich immer wieder über mich hinaus, ich feiere Erfolge und ich scheitere an meinen eigenen Erwartungen. Oft stoße ich an meine körperlichen und auch mentalen Grenzen. Diese wertvollen Erfahrungen nehme ich mit „ins richtige Leben“.

Ich habe gelernt, einen langen Atem zu haben. Ich lasse mich meist nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Ich weiß, dass ich manchmal einfach eine Runde Laufen/Schwimmen/Radfahren muss, um der Lösung einen Schritt näher zu kommen. Ich habe meinen Ehrgeiz neu entdeckt und der Sport gibt mir oft das Gefühl, dass ich alles schaffen kann. Meine Leidenschaft zum Sport ist der perfekte Ausgleich zu meinem Bürojob. Insgesamt glaube ich, dass mich der Triathlon zu einem zufriedeneren Menschen gemacht hat. Ich fühle oft, dass ich mit mir selbst im Einklang bin und wegen eben dieser Zufriedenheit antworte ich so oft aus die oben gestellte Frage nach dem „Warun?“ – „Weil es unglaublich viel Spaß macht!“

5 Gedanken zu „Laufgedanken: Why we tri

  1. Markus Antworten

    Entspannung. Und das zu sich selbst kommen.
    Auch wenn es mir keiner glaubt, aber egal wie geschafft ich aussehe beim Sport, ich bin sicherlich glücklicher wie so viele andere…

    • meckycaro Autor des BeitragsAntworten

      Es ist wirklich fast etwas besonderes, wenn man für sich persönlich einen Weg gefunden hat um so glücklich zu sein! Auch wenn viele andere Menschen das nicht nachvollziehen können 🙂

  2. Din Antworten

    Das fragt man sich ja wirklich oft, aber letztlich geht es mir vor allem um Spaß, um das zu machen, was mir so viel unendliche Freude bereitet. Schön, dass es dir ebenso gut.

  3. Eddy Antworten

    Ich habe großen Respekt für jedem Triathleten! Einfach bewundernswert, was Du da leistest! Ich bin schon stolz auf mich, wenn ich meinen Schweinehund mal wieder vom Laufen überzeugt habe. Dann auch noch schwimmen und Rad fahren? Nee, das wär mir zu viel… Daher: meine tiefe Verneigung!

    • meckycaro Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Eddy, ich glaube man braucht einfach nur die richtige Leidenschaft – dann geht alles!
      Du hast den Mit gehabt ein Start-Up groß zu ziehen und der Erfolg gibt dir recht! Ich habe auch viele Ideen und viel Potential entdeckt (glaube ich zumindest :D) aber mir fehlt einfach der Mut 😉 davor ziehe ich absolut meinen Hut!

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