Wettkampf: Womens Run Köln

Als Enegiebündel durch die schönste Stadt der Welt 🙂

Strecke

Zusammen mit 4.999 anderen Energiebündel ging es also, wie Saskia es schon beschrieben hat, immer den Dom im Blick durch das schöne Köln – meine so geliebte Heimat 🙂 Angetreten bin ich mit den Mädels und natürlich meiner Mama, die den Womens Run jetzt schon zum dritten Mal mit mir bestritten hat 🙂

Verpflegung

Ungefähr auf der Hälfte der Strecke gab es, wie in jedem Jahr, einen kleinen Verpflegungsstand mit Wasser. Finde ich für 5km auch völlig ausreichend. Im Ziel wartet dann das REWE-Dorf auf uns. Dort gab es (fast) alles, was das Herz begehrt. Frisches Obst, Wasser, Apfelschorle, Erdinger alkoholfrei und viele Produkte von Alpro Soja zum testen. Die Verpflegung war aber auch außerhalb des Rennens nicht zu verachten. Joghurt, Mandelmilch und die Produkte aus der REWE-Feinkost-Welt ließen uns gut durch den Tag kommen.

Publikum und Atmosphäre

Unter Mädels ist ja eigentlich immer eine gute Stimmung und das hat sich auch dieses Jahr auf die Zuschauer übertragen. In der Kölner Altstadt jubelten und natürlich wieder viele Touristen zu, die eher zufällig zu Zuschauern geworden sind.
Was mir nicht gut gefallen hat war, dass manche schnellere Mädels sich sehr unfreundlich durchgedrängelt haben. Wir sind schon im Mittelfeld gestartet und waren ja auch nicht sooo langsam unterwegs. Dann aber angerempelt und angepampt zu werden geht meiner Meinung nach GAR NICHT! Jede Läuferin, die zur Elite gehört, möchte bitte auch bei der Elite starten und falls nicht, müssen wir auf einer (zu) vollen Strecke einfach ein bisschen Rücksicht nehmen. Tun wir das nämlich alle, haben wir kein Problem mehr!!! Ich mache gerne Platz für jede die schneller läuft als ich, aber bitte pampt mich nicht an, nur weil ihr nicht wie Moses das Meer teilen könnt!

Organisation

Es war wirklich wieder sehr sehr voll überall. Die Veranstalter haben das aber ganz gut hinbekommen. Im Staatenhaus, wo es die Startunterlagen gab, galt zum Beispiel das Prinzip der Einbahnstraße. Man ging am Eingang rein, durch die Ausgabe/Ummeldung und am Ausgang wieder heraus. So sollte natürlich gedrängel vermieden wären. Hätten das alle verstanden, wäre es auch kein Problem gewesen.
An manchen Stellen war, wie eben schon gesagt, die Strecke für 4.500 Mädels einfach zu eng! Wir haben über einen km gebraucht, bis wir uns richtig in Bewegung setzen konnten. Vielleicht sollten die Energiebündel besser in kleineren Wellen starten…

Gesamtfazit

Eine nette Frauenveranstaltung. Nicht mehr und nicht weniger. Der Sport steht hier nicht an erster Stelle. Das ist ja eigentlich auch ok. Letze Woche war ich davon ja auch sehr begeistert. Beim WomensRun allerdings habe ich den Eindruck, dass die Sponsoren nur da sind um Produkte zu verteilen und die meisten Teilnehmerinnen um möglichst viel abzustauben. Die 5km oder 8km wirken wie ein lästiges Übel, dass man halt mitnehmen muss. Darüber hinaus ist es mir auch in diesem Jahr wieder viel zu voll gewesen.
Die Finisher-Tasche kann sich aber wie in jedem Jahr wieder ordentlich sehen lassen! Auch ohne „absahnen“ sind da so viele Give-Aways enthalten, dass man Frau die Startgebühren locker wieder raus hat. Schön finde ich immer, den Tag mit meiner Mama und den Mädels zu verbringen 🙂 Wir sitzen viel in der Sonne, quatschen viel und gehen zu den Ständen, bei denen wir keine Stunde anstehen müssen 🙂 Getragen habe ich meine Brooks Transcend und sie werden immer mehr zu meinen Lieblings-Schuhen 🙂
In Köln sagt man ja:
  • Beim ersten Mal ist es eine gute Idee
  • Beim zweiten Mal ist es Gewohnheit
  • Beim dritten Mal Tradition
Also werden wir wohl auch im nächsten Jahr wieder starten…