Wettkampf: Vivawest-Marathon

Laufen, wo das Herz schlägt: das war unser Vivawest-Marathon auf der Halbmarathondistanz 🙂

Unser Marathon-Wochenende startet schon am Samstag. Vom Schwimmtraining ging es direkt in Richtung Ruhepott. Wenn wir schon mal da sind, wollten wir auch einen kleinen Abstecher zum Decathlon machen 🙂 Sooo viele günstige Sachen 😀 VOn dort aus ging es dann ins Hotel und natürlich noch auf die Marathon-Messe um unsere Startunterlagen abzuholen. Dann natürlich noch Carbo-Loading, sogar doppelt:

Der nächste Morgen startet natürlich recht früh, aber dafür konnten wir noch ca. 200m vom Start entfernt parken und schon ging es auch schon los.

Ich befürchtete ja, dass es viel bergauf und bergab gehen würde, wählte aber trotzdem meinen Adrenaline GTS, Komfort geht schließlich vor Tempo 🙂
Nach 6km kamen wir schon an der Zeche Zollverein vorbei. Ich wusste natürlich, dass sie groß ist, aber dass das Gelände so riesig ist, hätte ich nicht gedacht!

Die Stimmung war super und die Kilometer flogen nur so dahin 🙂 Ich habe mal wieder viel gequatscht und konnte die Strecke richtig genießen. Auch am Nordstern ging es uns noch gut 🙂 Und ein paar Meter später hatten wir es auch schon geschafft!

Strecke

Entlang des Weltkulturerbes zu laufen war natürlich toll. Leider ging die Strecke aber auch zu einem sehr sehr großen Teil einen Radweg entlang oder durch verschlafene Siedlungen. Vor dem Lauf machten mir die Steigungen ein bisschen Angst, das war aber doch unbegründet, denn der Halbe ist wohl lange nicht so hügelig wie der Ganze 🙂

Verpflegung

Ich weiß nicht mehr, wie viele VP es gab, aber es waren auf jeden Fall ausreichend. Überall gab es Wasser, Cola, Dextro, Shwämme und natürlich Bananen. Zum ersten Mal in meiner kurzen Läuferkarriere musste ich während dem Lauf aufs Klo und habe festegestellt, dass die Dixies auf der Strecke viel angenehmer sind, als die im Start-Ziel-Bereich 🙂

Publikum und Atmosphäre

An den Stellen wo es Zuschauer gab, war die Stimmung richtig herzlich. Eigentlich genau so, wie man es sich im Ruhrpott eben vorstellt. Die Stimmungsnester wurden alle moderiert und haben nochmal für ein bisschen mehr Energie in den müden Läuferbeinen gesorgt.

Organisation

Es hat alles reibungslos funktioniert und wir mussten nirgendwo anstehen 🙂 Startnummernausgabe, Start und auch das Ziel kam komplett ohne Gedrängel aus.

Gesamtfazit

Es war ein durch und durch gelungenes Marathon-Wochenende. Besonders gefallen hat mir, dass es auch für den Halbmarathon Brems- und Zugläufer von 1:30h-3:00h gab. Wir kommen im nächsten Jahr bestimmt gerne wieder 🙂

Ein Gedanke

Ich möchte den Angehörigen des auf der Strecke verstorbenen Läufers mein höchstes Beileid aussprechen – mir fehlen dazu die Worte!
„Gott ist Liebe; und wer in Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott in ihm.“ (1. Joh, 4, 16b)