Training: Velothon Berlin – mein erstes Radrennen

Es sind jetzt  noch fast genau zehn Wochen bis zu meinem ersten Radrennen. Ich freue mich wahnsinnig auf diese neue Herausforderung, auch wenn ich mal wieder gar nicht so genau weiß, was mich erwartet. Es ist auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung!

Irgendwie habe ich aber auch keine Ahnung, wie genau man ein Radrennen so angeht. Ich sitze unglaublich gerne auf dem Rad, die Disziplin liegt mir, aber eine gezielte Vorbereitung sieht irgendwie anders aus.

Nun habe ich mich gefragt, ob ich alles Wissen was ich mir mit der Zeit über die Trainingsgestaltung im Laufen angeeignet habe, einfach so auf das Rad übertragen kann.

Leider ist es natürlich nicht ganz so einfach. Neben dem Formaufbau muss ich mich natürlich auch mit meinem Renner auseinander setzen, sicheres Fahren lernen und auch die Regeln zum Fahren in der Gruppe verinnerlichen.

Zum Glück stehe ich mit all diesen Fragen nicht alleine da! Anja und Stephan von slowtwitch.de, ebenfalls Ambassadors für die Radrennen der Velothon Majors, geben bis zum Velothon wertvolle Tipps, sodass der richtigen Vorbereitung nichts mehr im Weg steht!

Der erste Teil ihrer Serie  handelt dann auch direkt von den (wie ich finde) goldenen Regeln des Trainings:

  1. Nicht zu schnell zu viel wollen
  2. Ein anständiger Plan
  3. Regelmäßigkeit schlägt Masse

Das klingt dann doch wieder ein bisschen nach einem Trainingsplan fürs Laufen 🙂 Ein Trainingsplan für das erste 60km-Rennen war schnell gefunden, ausgedruckt, an die Wand gehängt und wird jetzt Woche für Woche abgehakt.

Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich die Einheiten nur fahre, weil ich sie hinterher so gerne durchstreiche 😀

Als nächstes geht es um die richtige Bekleidung. Das ist tatsächlich nicht so einfach wie beim Laufen… Aber auch hier haben sich drei wichtigen Regeln herausgebildet:

  1. Fahren IMMER MIT Helm! Keine Ausreden, keine Kompromisse!
  2. Niemals MIT Unterhose fahren – das gibt nur böse Scheuerstellen
  3. Anziehen nach dem Zwiebelprinzip inkl. einer Windweste

Welche Radhose nun für welchen Popo die richtige ist, wann zwei Lagen zu kalt/warm sind ist natürlich individuell, aber ich denke das ist ein guter Anfang. Mittlerweile habe ich eine absolute Lieblings-Radhose, mit welcher ich tagelang im Sattel sitzen kann. Was das Zwiebelprinzip angeht habe ich mich am Anfang immer unglaublich verschätzt. Radfahren ist nicht Laufen und was beim Laufen angenehm ist sorgt beim Radfahren (zumindest bei mir) fast zum Tod durch erfrieren…! Ich werde da also nochmal näher drauf eingehen, wenn ich sicher bin für jedes Wetter die richtige Kleidung gefunden zu haben 🙂

„Ich packe meine Trikottasche und nehme mit…“

Ich persönlich finde es super, dass man beim Radfahren so viele Möglichkeiten hat, irgendetwas mitzunehmen. Die Trikottaschen sind absolut super und alles verschwindet darin und stört beim Fahren überhaupt nicht. Ich merke es immer so wenig, dass ich vergesse, dass ich Taschen überhaupt voll sind und ich manchmal ein bisschen panisch, auf der Suche nach meinem Handy nach hinten greife 🙂 Aber was braucht man denn nun wirklich? Schon aus dem Gefühl heraus habe ich hier alles richtig gemacht:

  • Ersatzschlauch und Pumpe (gibt es in absoluter Mini-Größe)
  • Windweste (siehe auch das Zwiebelprinzip)
  • Trinkflaschen und Energieriegel/Gels
  • Werkzeug wie ein Multitool, Dolly-Klemmen
  • Handy, Kleingeld, Personalausweis

Mit dieser Austattung ist man eigentlich auf alle Eventualitäten vorbereitet! Natürlich müssen die Trinkflaschen nicht in die Tasche, die finden ihren Platz im Rahmen 🙂 Wie man im Notfall den Schlauch dann auch wechselt, macht euch Stephan hier nochmal vor:

 

TitelbildWenn ihr das Abenteuer Radrennen mit mir zusammen erleben möchtet, denkt an meine Spendenaktion zugunsten der Aidshilfe Köln: Pro geworbenem Teilnehmer spenden wir 5€ ohne Umwege, dass Projekte wie das Dirk-Bach-Haus und das Regenbogencafé weiter finanziert werden können! Wie das nochmal genau funktioniert könnt ihr hier nachlesen!

 

Bis es dann im Juni heißt „Wir fahren uns die Füße bunt“ halte ich euch hier über meine Vorbereitung mit Hilfe der Leuendorffs auf dem Laufenden, also bleibt dran und RIDE ON 🙂