Training: wichtige Accessoirs beim Freiwassertraining

Markus wollte sie ja unbedingt haben und TADAAA: hier sind sie: Fotos von mir im Neo 🙂 
Bei dieser Gelegenheit wollte ich mal alle meine gesammelten Tipps rund um das Training im Freiwasser mit euch teilen!

First of all: So ein Neo ist wirklich vorteilhafter, als ich erwartet habe 🙂 Es macht im Wasser wirklich einen riesen Unterschied, weil der Neopren einfach super viel Auftrieb bietet und man so nicht untergehen kann 🙂 Wichtig ist natürlich die Passform und bevor man einen Anzug kauft, sollte man ihn in jedem Fall einmal geschwommen sein! Meine Wahl fiel auf ein Einsteigermodell von Zaosu. Passt super und hält mich über Wasser!

Leider sind die Anzüge sehr sehr empfindlich. Besonders mit den Fingernägeln hat man total schnell kleine Löcher hereingerissen. Mir ist es direkt beim ersten Training so passiert. Zum Glück kann man so kleine Löcher kleben – ärgerlich ist es aber trotzdem. Damit das nicht passiert gibt es aber eine ganz einfache Lösung:

Pflegehandschuhe vom dm verhindern, dass der Neo mit den Fingernägeln in Berührung kommt und man kann trotzdem anständig ziehen, um anständig in den Anzug herein zu kommen. Die beste Lösung für kleines Geld! Seit ich die Handschuhe benutze komme ich auch einfacher herein, weil ich einfach etwas „grober“ zerren kann 😀 Außerdem lassen sie sich gut verstauen und nehmen eigentlich keinen Platz weg!

Hat man die Hälfte geschafft, sollt man potentiellen Scheuerstellen vorbeugen. Ich hab ja schon öfters erzählt, dass ich irgendwie empfindliche Haut habe und so hatte ich, auch nach dem ersten Trainig, oben am Hals, entlang des Neo-Kragens alles aufgeschibbelt. Abhilfe schafft hier am besten eine Fettcreme.

Ich habe ja schon mal über die Eucerin Auqaphor berichtet und konnte sie nun also auch unter dem Neo testen. Es funktioniert wirklich super! Sie fettet die Haut natürlich, ist dabei aber nicht unangenehm glitschig 🙂 Mit Melkfett oder Vaseline sollte es aber genauso funktionieren!

Hat man sich dann in die Pelle geschält, ist die nächste Frage wie man ihn so zu macht, dass man ihn 1. selbst wieder ausbekommt und 2. das Bändel während dem Schwimmen nicht stört.
Dazu gibt es eine einfache Lösung:

Das Ende des Bändels kommt also wieder zum Ende des Reißverschlusses und dass der Klettverschluss drüber 🙂 Man kann das Bändel auch „drüber rauskommen lassen und dann eine Schlaufe ziehen um wieder unter dem Klettverschluss zu enden.

Nach ein paar Versuchen hab ich nun endlich die richtigen Ohrstöpsel gefunden.

Diese Silikon-Kügelchen lassen sich gut formen und wenn sie einmal richtig sitzen, vergisst man sie eigentlich total schnell 🙂 Trotzdem verhindern sie natürlich, dass die ganze Zeit Wasser zwischen Badekappe und Ohrmuschel ist, welches natürlich irgendwann voll ins Ohr läuft!

Zu guter Letzt noch die ultimative gute Idee:

Besonders wenn es plötzlich anfängt zu regnen ist eine Plastik-Box gold wert 🙂 Die Anziehsachen werden nicht nass und sie bietet auch genug Platz zum wühlen und um alles wichtige zu verstauen. Außerdem ist es der perfekte Ort um den Neo (und auch allen anderen Kram) aufzubewahren. Wichtig ist dann, dass der Anzug locker oben auf liegt.

Schwimmen muss man natürlich trotzdem noch irgendwie selber, aber auf jeden Fall aber ist man so außen herum schon mal gut vorbereitet 🙂

Habt ihr noch weitere Tipps, die ich vergessen habe?