Produkttest: Baowow Hydration

„Make sport drinks great again!“ & Tue etwas Gutes!

Die richtige Wettkampf-Ernährung ist ja immer ein Thema für sich. Ich schätze es gibt mindestens so viele Ratschläge, die sich mit diesem Thema auseinander setzen, wie es welche über das richtige Training an sich gibt. Schon im Juli soll ein neuer, crwodfundingfinazierter Isodrink in Bioqualität von Berlin Organics auf den Markt kommen und ich hatte nun die Möglichkeit Baowow Hydration vorab zu testen und möchte euch die Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

Was ist Baowow Hydration?

Baowow Hydrartion ist ein isotonisches Getränkepulver, welches aus der Baobab-Pflanze gewonnen wird. Während der Regenzeit wächst sie in Afrika auf dem Baum, kommt dann die Trockenzeit entzieht der Baum der Pflanze das Wasser und sie fällt zu Boden, wo sie dann eingesammelt wird. Das trockene Fruchtfleisch wird direkt zu Pulver gemahlen und fertig ist die Basis des Superdrinks. Anschließend wird das Pulver nur noch mit getrocknetem Kokoswasser und Kokosblütenzucker veredelt. Wenn er dann zum Einsatz kommt, muss das Pulver nur mit (kaltem) Wasser aufgelöst werden. Der Drink ist sehr erfrischend-isotonisch und gibt neue Kraft. Dabei wird auf industriellen Zucker verzichtet, was sich natürlich gerade beim Sport sehr positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

Die Baobab-Pflanze wird in Simbabwe angebaut. Berlin Organics bezieht das Pulver direkt von einem lokalen Produzenten, welcher die Früchte von den ansässigen Bauern erhält. Ernte und Handel erfolgt also unter ökologisch-nachhaltigen und sozial-korrekten Umständen.

 

Der Praxistest

Ich habe den Drink beim Gladbeck-Triathlon getestet. Natürlich war es, wie wir wissen, an diesem Tag nicht mega heiß und auch wissen wir, dass man auf der Sprint-Distanz nicht unbedingt Berge an Verpflegung braucht, aber mir lag das Essen vom Vorabend noch so schwer im Magen, dass an ein Frühstück nicht zu denken war. Ich habe das Pulver also in 500ml aufgelöst und in die Radflasche gefüllt. Nach dem Schwimmen kam dann der spannende Geschmacks-Moment: Das erste, was ich geschmeckt habe war der typische Geschmack von Kokoswasser. In der relativ warmen Radflasche jetzt nicht so mein Favorite, aber gut trinkbar. Einen kurzen Moment später kam dann die Säure durch und hatte den erhofften erfrischenden Effekt. Auf den 20km Radstrecke leerte sich die Flasche recht schnell und auf der Laufstrecke lag mir nun endlich nicht nur das Essen nicht mehr so schwer im Magen, sondern ich fühlte mich immer noch gut und hatte frische Beine. Ich war sehr froh, dass ich mir kein Frühstück mehr reingedrückt hatte… Von Krämpfen in den Muskeln oder auch im Magen bliebt ich komplett verschont, das Baowow hatte also doch ganze Arbeit geleistet und mich gut versorgt ins Ziel gebracht.

Persönliches Fazit

Es gibt zwei Dinge, die mir an diesem Drink besonders gefallen.

Zum einen wird bei der Herstellung komplett auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet. Kein industrieller Zucker, keine Farbstoffe und auch keine Aromen. Dadurch hat der Drink eine leicht bräunliche Färbung, aber da die meisten Radflaschen bunt sind, stört mich das überhaupt nicht. Der Geschmack ist nicht so intensiv, wie man das von anderen isotonischen Getränkepülverchen kennt und mittlerweile peppe ich das Baowow nun immer mit etwas Zitrone und etwas Minze auf, wie in diesem Rezept. Ich freue mich sehr, dass es endlich eine natürliche Alternative zu den üblichen Zuckerdrinks gibt und ich denke, dass das Boawow in diesem Sommer noch des Öfteren zum Einsatz kommt. Zum Beispiel während des Bahntrainings oder falls ich mich doch wieder zu dem ein oder anderen Triathlon hinreißen lasse!

Was mir an dem Projekt von Berlin Organics noch so gut gefällt, ist der soziale Aspekt. Mit dem direkten Einkauf des Baobab-Pulvers können rund 3.500 Familien in Simbabwe ihr Einkommen wesentlich verbessern, Schulgeld zahlen und ihren Kindern somit eine bessere Zukunft ermöglichen – und wenn es für den guten Zweck ist, bin ich ja eigentlich für alles zu haben.

Noch bis zum 25.6.2017 läuft die Crowdfunding-Kampagne auf Startnext und ich hab mich dort direkt mit einem Set an Baowow eingedeckt. Heute fehlen nur noch knapp 800€ zur Fundingschwelle und das wäre doch ein Witz, wenn wir das nicht schaffen würden!

Die Kampagne und viele weitere Infos findet ihr auf Startnext – ich kann nur sagen: Probiert es aus, unterstützt die Kampage und entdeckt die natürliche Wirkung!