Burlesque the Movie

Gestern Abend hatten Nadine und ich die wunderbare Idee mal wieder ins Kino zu gehen, weil der letzte Film den wir gesehen haben Sex and the City war und das ja auch schon eine Weile her ist. Shirin und Anika waren natürlich auch direkt mit von der Partie und schnell war klar, wir werden und Burlesque ansehen.

Ich erwartete einen bunten Film mit schöner Musik, schillernden Kostümen noch schönerren Tänzen und nun ja, sagen wir mal einer sehr bescheidenen Handlung. Ich dachte es könnte nicht so schwer sein einen Film zu drehen, der meinen ansprüchen genüge tun würde.

Alles beginnt in einem Diner irgendwo im nirgendwo der Staaten, wo ein junges Landei von der ganz großen Karriere in der ganz großen Stadt träumt. Christina Aguilera ist mit so wenig Schminke und ohne falsche Wimpern kaum wiederzuerkennen und man erinnert sich schnell wieder an „I’m a genie in a bottle…“
Natürlich verlässt das Landei Ali die Stadt und fährt nach LA wo sie erst verzweifelt nach einem Job sucht und als sie schon fast aufgeben will die „Burlesque Lounge“ endeckt. Der club mit der schönsten Aussicht auf LA und das ganz ohne Fenster. Leider hat Tess, die Clubbesitzeren welche von Cher gespielt wird und die im übrigen immer noch genauso aussieht wie vor ca. zehn Jahren, keinen Platz auf der Bühne für die arme Ali. Um bleiben zu können bekommt sie einen Job als Kellnerin. Natürlich dauert es nicht lange und in ihrem Hotelzimmer wird eingebrochen. Nun steht sie da, ohne Geld und ohne zu wissen wo sie hin könnte. Sie flüchtet zu ihrem Arbeitskollegen/ Musikerfreund Jack wo sie erstmal unterkommt.
Wenig später bekommt sie natürlich ihre Chance auf die Bühne zu kommen und bekommt natürlich auch den Job als Tänzerin. Alles wäre so schön wenn da nicht die böse Georgia wäre, die sehr eifersüchtig auf Ali ist und ihr während eines Auftritts die Musik kappt. Natürlich nimmt Ali dass als ihre Chance zu beweisen, wie toll sie singen kann. Tess ist begeistert und baut die ganze Show um Ali herum.
Ach ja, der Club wird natürlich noch gerettet und Ali bekommt den Traumtypen Jack/Kellner /Musiker, der ihr einen Songs schreibt. Dann sind die 120 min. auch schon wieder vorbei.

Im Endeffelt muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Die Tanzszenen waren irgendwie nicht überragend gut choreographiert. Alles erinnerte an das Video von „Lady Marmelade“.
Alles worauf ich in diesem Film gebaut hab, hat mich nicht vom Hocker gerissen.
Ich denke der Film ist genau das richtige für einen Sonntag Abend, wo nur Mist im Fernseher läuft und man sich spontan für Kino entscheidet. Eine Vorliebe für Tanz und Musik wäre natürlich vin Vorteil.
Lohnen tut es sich für alle Mädels, die auf Eric Dane stehen, er spielt seine Rolle als der Böse umwerfend.
Um es nicht so böse ausklingen zu lassen möchte ich noch kurz etwas positives loswerden:
Ich hab das Geld für die Karte nicht umsonst ausgegeben, alles in allem war der Film in Ordnung!

Love Caro